Krupp-Verlag automatisiert Anzeigen Print-to-online in DIALOG Web

Dem Krupp-Verlag ist ein bemerkenswerter Schritt zur Automatisierung von Online-Anzeigen gelungen. Mit Funkinform hat das Medienhaus für seine Zeitung „Blick aktuell“ im DIALOG Web-Portal die automatische Umwandlung von Print- in Web-Anzeigen und deren Web-Platzierung realisiert.

Krupp-Verlag Anzeigen print-to-web

© Pforzheimer Zeitung

Die Flut im Ahrtal, zudem in Verbindung mit der Corona-Pandemie, hat in der Bevölkerung eine gewaltige Nachfrage nach verläßlichen und umfassenden Informationen ausgelöst. „Blick aktuell“ verzeichnete auf seiner Homepage vor allem durch die Flut-Ereignisse im vergangenen Jahr praktisch eine Verdoppelung der früheren Zugriffszahlen, berichtet Verleger Hermann Krupp. Von 500.000 bis 600.000 Seitenaufrufen vor den Ereignissen sprangen die Zugriffe auf über eine Million. Inzwischen haben sich die Zahlen bei 900.000 bis 1.000.000 monatlich eingependelt. Das Bedürfnis der Menschen, sich bestens und aktuell ständig aus der Heimatzeitung informieren zu können, hält also bis heute unvermindert an.

Neue Informationswege für Anzeigenkunden

Auch bei den Anzeigenkunden nahm das Interesse an weiteren Informationswegen deutlich zu. Der Wiederaufbau im Flutgebiet schreitet voran, Unternehmen wollen möglichst vielfältig auf ihre Waren und Dienstleistungen aufmerksam machen und der Bedarf an Arbeitskräften steigt gleichzeitig auch stetig an. „Uns war klar, darauf müssen wir reagieren“, berichtet Hermann Krupp. Print sei weiterhin die Haupteinnahmequelle und das werde auch noch viele Jahre so bleiben. Aber zugleich müssten die digitalen Wege konsequent beschritten werden.

Seit 2000 wurde für „Blick aktuell“ das Web-Portal gezielt aufgebaut und seit zwei Jahren wird in der Redaktion nach dem Prinzip „Online First“ gearbeitet. Mit einer hohen Frequenz an Zugriffen auf das Web-Portal, die gegeben ist, können auch Vermarktungspläne umgesetzt und Umsätze generiert werden.

Vollintegriertes System von DIALOG

Die Grundidee lautete: Wir wollen die Print-Anzeigen vollautomatisiert ins Web-Portal bringen. Mit Funkinform wurde diese Idee verwirklicht. Krupp arbeitet mit den DIALOG-Programmen Anzeigen, Redaktion und Web. Durch das integrierte DIALOG-System sind die Voraussetzungen für Automatisierungen geradezu ideal. In der ersten Jahreshälfte mündete die Entwicklungsarbeit schließlich in umfangreiche Tests. Inzwischen funktioniert DIALOG Print-to-Online in der Praxis und ist live gegangen.

Die Resonanz der Geschäftskunden bezeichnet Hermann Krupp als großartig: „Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen erhalten.“ Mit einem kleinen Aufpreis den Online-Kanal gleich dazu buchen zu können, das komme gut an. Die automatisierte Produktion wird selbstverständlich auch mit der automatischen Abrechnung ergänzt, denn der Krupp-Verlag setzt sowohl das technische als auch das kaufmännische Anzeigensystem von DIALOG ein.

„Stellenanzeige plus“ mit hoher Nachfrage

Krupp hat die Online-Anzeigen in zwei Gruppen eingeteilt: Allgemeine Anzeigen und Stellenmarkt. Auf der Startseite des Web-Portals wurden dafür zwei Leisten platziert: Am Kopf über die Seitenbreite horizontal stehen die allgemeinen Geschäftsanzeigen und rechts neben dem redaktionellen Inhalt vertikal die Stellenanzeigen. An Hand der kaufmännischen Daten legt das System den Erscheinungstag im Web fest und platziert die Anzeige für die folgenden sechs Tage. Wer als Leser in eine Anzeige klickt, bekommt noch zahlreiche Informationen zum Geschäftskunden präsentiert, einschließlich Web-Link und Google-Map-Darstellung.

Vor allem das Angebot „Stellenanzeige plus“, also die Kombination zwischen Stellenanzeige in der Zeitung und Stellenbanner im Web, stößt auf ganz große Nachfrage: „Wir können schon mehr verkaufen als wir Plätze haben“, freut sich der Verleger. „Das hatten wir noch nie, dass ein ganz neues Angebot so gut verkauft wird.“ Das sei ja fast schon ein „Luxusproblem“, lacht Hermann Krupp.

Digitalisierung und Automatisierung

Die Investition in die neue Software, zu der sich der Verlag trotz der massiv steigenden Ausgaben für Papier und Energie sowie den erhöhten Mindestlohn entschieden hat, sei richtig gewesen. Man habe ein Bedürfnis der Kunden zielgenau getroffen. Nach den Worten von Hermann Krupp sind Digitalisierung und Automatisierung jetzt die entscheidenden Schlüsselthemen der Wirtschaft.

Der Krupp-Verlag besteht in fünfter Familiengeneration und ist seit 146 Jahren im Markt erfolgreich. Acht Familienmitglieder sind im Unternehmen tätig. „Vier Junge und vier Alte. Die innovative Kraft der Jungen kommt mit der Erfahrung der Alten zusammen“, freut sich Hermann Krupp. Das Medienhaus blickt trotz schwieriger Zeiten also optimistisch in die Zukunft.

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