"Head of AI" gewinnt in Medienhäusern stark an Bedeutung!

"Head of AI" gewinnt in Medienhäusern stark an Bedeutung!

Unsere kleine Umfrage unter Führungskräften (Funkinform Branchentreff 2026) in Medienhäusern zeigt deutlich, welchen Stellenwert Künstliche Intelligenz inzwischen für die strategische Entwicklung von Verlagen einnimmt. Im Mittelpunkt stand die Frage nach der Bedeutung der Rolle eines „Head of AI“ für die Zukunft von Medienunternehmen:

Die Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild: 72 Prozent der Befragten bewerten die Position als sehr wichtig, weitere 23 Prozent als eher wichtig. Lediglich 5 Prozent stehen der Rolle neutral gegenüber. Niemand der Befragten hält die Funktion für eher unwichtig oder gar nicht wichtig.

Damit sehen insgesamt 95 Prozent der Teilnehmer die Position eines „Head of AI“ als wichtig oder sehr wichtig für die Zukunft ihres Medienhauses an.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass Künstliche Intelligenz längst nicht mehr als rein technologische Entwicklung betrachtet wird, sondern als strategisches Zukunftsthema. Eine klare Verantwortlichkeit auf Führungsebene wird zunehmend als entscheidender Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Einführung und Skalierung von KI-Anwendungen angesehen.

Auch bei den konkreten Einsatzfeldern von KI zeigt sich ein klarer Schwerpunkt. Auf die Frage nach den aktuellen Hauptzielen beim Einsatz von KI im Verlag nannten 92 Prozent die Effizienzsteigerung und Automatisierung von Prozessen. Mit 77 Prozent folgt die Content-Erstellung und Unterstützung redaktioneller Arbeit als zweitwichtigstes Einsatzgebiet. Darüber hinaus setzen 36 Prozent der Befragten KI für Datenanalyse und die Gewinnung von Insights ein. Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wurde von 23 Prozent genannt, während 18 Prozent den Fokus auf Personalisierung und die Verbesserung des Nutzererlebnisses legen.

Die Umfrage verdeutlicht, dass Medienhäuser KI vor allem als Instrument zur Steigerung von Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit nutzen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an strategischer Steuerung und Governance, um das Potenzial der Technologie langfristig und verantwortungsvoll auszuschöpfen.

Die Frage scheint daher nicht mehr zu sein, ob ein Verlag eine KI-Verantwortung auf Führungsebene benötigt, sondern vielmehr, wie diese Rolle ausgestaltet werden sollte.

"Head of AI" gewinnt in Medienhäusern stark an Bedeutung!