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Klar definierte lokale Zielgruppen mit speziellen Angeboten erreichen

Die Ruhr Nachrichten, DIALOG-Anwender in der Redaktion, entwickeln spezielle Angebote für klar definierte lokale Zielgruppen. Zum Beispiel in Form besonderer Newsletter. Die Themen-Palette reicht von Fußball-Fans über Immobilienbesitzer und Genussmenschen bis zu Fitnessfreaks.

Florian Habersack, Projektverantwortlicher bei den Ruhr Nachrichten (rechts) und Redakteur Christian Gerstenberg.

© Stephan Schütze

Florian Habersack, Projektverantwortlicher bei den Ruhr Nachrichten (rechts) und Redakteur Christian Gerstenberg.

Wie wird jemand zum Kunden, wie bleibt er Kunde und wie schaffen wir es, dass er für unsere Angebote bezahlt - und zwar dauerhaft? Bei den Ruhr Nachrichten hat die Redaktion einiges vom norwegischen Verlag Amedia lernen können, immerhin der zweitgrößte Medienkonzern des skandinavischen Landes und mit seinen mehr als 70 Publikationen ziemlich erfolgreich.

Florian Habersack beschäftigt sich beim Dortmunder Verlagshaus mit einem Thema, das neudeutsch gerne „Audiences“ genannt wird. Es handelt sich um klar definierte lokale Zielgruppen, für die seine Zeitung spezielle Angebote macht, etwa in Form von besonderen Newslettern.

In der Fußballhochburg des Ruhrgebiets haben die Journalisten natürlich mit dem Naheliegenden begonnen, Angebote für Fußballbegeisterte, nämlich BVB- und Schalke-Fans. Danach wurden die Themenkreise erweitert. Die neuen Zielgruppen sind Immobilien-Besitzer, Genussmenschen, junge Familien, Fitnessfreaks, Radfahrer und Singles.

Es ist ein Spagat nötig, und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Man werde wegen der zusätzlichen Zielgruppen-Themen nämlich keinen Content weglassen, der für die Leser bereits bedeutsam ist, sagt Florian Habersack. Und die Redaktion wird ihre Personalressourcen nicht vergrößern können. „Wir stellen keine neuen Leute an.“ Bessere Planung und Themen-Organisation seien deshalb entscheidend.

Der DIALOG Mobile Editorial Client (MEC) spielt in diesem Zusammenhang eine gewichtige Rolle. Welche Themen bleiben rein lokal, welche Meta-Themen können auch in Nachbarausgaben erfolgreich sein und welche Kooperationen mit Externen werden funktionieren? Aus solchen Fragen entsteht ein regelrechter „Sendeplan“ über den MEC für die komplette Woche.

Und anhand von Daten wird der Erfolg der Inhalte überprüft. „Wir können an den Daten erkennen, wie die Themen gelesen wurden.“ Jener Teil von Artikeln, der nicht gut genug gelesen wird, muss dann folgerichtig reduziert werden. In Konferenzen nimmt seit einiger Zeit auch regelmäßig jemand aus dem Marketing teil. Dort wird dann geprüft, ob es in einzelnen Zielgruppen bei bestimmten Themen Anknüpfungspunkte für weiteres Geschäft gibt.

Die nächsten Schritte zeichnen sich bereits ab. Die Community soll gestärkt werden, indem Nutzer und Autoren zusammengebracht werden. Neue Newsletter für weitere Zielgruppen werden wohl kommen, auch neue Formate wie Podcasts und Videos. Daten sind aber das Wichtige: „Wir haben mehr Daten und verstehen unsere Leser sehr viel besser.“

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