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Braunschweiger Zeitung

Vielfältiger Dialog mit Lesern als erfolgreiches Konzept

Der neue Standort der Braunschweiger Zeitung ist bestens gewählt. Mitten in der Stadt, keine drei Minuten vom Dom entfernt, entstand ein schon von seiner Gestaltung her gesehen sehr anspruchsvolles Gebäude: transparent, organisch, geschwungen. Chefredakteur Armin Maus schwärmt mit Recht nicht nur von kurzen Wegen und flexiblen Raumgeometrien, sondern verweist vor allem darauf, dass seine Zeitung jetzt ganz nah bei ihren Lesern ist.

Newsdesk der Braunschweiger Zeitung

© Florian Kleinschmidt

Newsdesk der Braunschweiger Zeitung

Braunschweig. Der neue Standort der Braunschweiger Zeitung ist bestens gewählt. Mitten in der Stadt, keine drei Minuten vom Dom entfernt, entstand ein schon von seiner Gestaltung her gesehen sehr anspruchsvolles Gebäude: transparent, organisch, geschwungen. Chefredakteur Armin Maus schwärmt mit Recht nicht nur von kurzen Wegen und flexiblen Raumgeometrien, sondern verweist vor allem darauf, dass seine Zeitung jetzt ganz nah bei ihren Lesern ist.

„Dialog“ schreibt die Braunschweiger Zeitung sehr groß. Das ist ihr seit Jahren äußerst erfolgreiches Konzept. Das Blatt sucht das Gespräch, den Austausch mit seinen Lesern. Diskussionsrunden und Leserforen mit bis zu 400 Teilnehmern sind nun möglich geworden. Aber nicht nur wegen der Attraktivität des Gebäudes und des zentralen Standortes haben die Veranstaltungen einen so großen Zulauf, sondern auch wegen der lesernahen Themen. Als etwa die wachsende Zahl an Flüchtlingen und der Islam die Öffentlichkeit stark beschäftigten, richtete die Zeitung umgehend einen runden Tisch mit den muslimischen, jüdischen und christlichen Gemeinden ein.

Einen Newsdesk hat die Redaktion seit 2003 und seit dem auch eine sehr konsequente Blattmacher/Reporter- Arbeitsteilung, die sich sehr bewährt hat. Eine solche Schaltzentrale, von der aus die Arbeit der 90 Redakteure, sieben Lokalausgaben, die eigene und die Mantelproduktionen für zwei Partnerverlage organisiert werden, ist heute mehr denn je unverzichtbar, wo zusätzlich zu den Print-Produkten die digitalen Ausgaben gekommen sind.

Drei unterschiedliche Mäntel entstehen in Braunschweig, für den Harz Kurier in Osterode, für die Goslarsche Zeitung in Goslar und für die eigenen Lokalteile. Armin Maus fährt mit seiner Redaktion ein regionales Konzept und macht zudem eine Autorenzeitung, die sogar im Mantel einen Eigenanteil von 85 Prozent erreicht. Möglichst häufig sollen sogar die Aufmacher der Titelseiten unterschiedlich sein. Inhaltlich eine Gratwanderung. Einerseits ganz speziell die Themen herunter zu brechen auf die jeweiligen lokalen Besonderheiten, andererseits sich vor dem Spießig- Piefigen zu hüten.

Ohne Newsdesk wäre eine so feingliedrige Auflösung der Themen nicht zu leisten, sagt Armin Maus. Diese Schnittstelle für die gesamte Redaktion, einschließlich der Lokalausgaben, gibt den Journalisten eine hohe Sicherheit, keine wichtige Geschichte zu verpassen oder nur in einer einzelnen Lokalausgabe zu vergraben. „Denn wir wollen unsere Schätze möglichst breit ausstellen.“

Mit Geschäftsführer Harald Wahls war sich Armin Maus von Anfang an einig, dass die Dialog-Orientierung noch stärker in gedruckte Produkte gebracht und die Digitalisierung entwickelt werden muss. Onlineauftritt, Apps und E-Paper sind so selbstverständliche digitale Produkte neben der Print-Ausgabe geworden. Nach viereinhalb Jahren harter Arbeit können sie eine positive Zwischenbilanz ziehen: Das Team sieht sich nicht länger als eine Zeitungsredaktion, sondern versteht sich als journalistische Organisation, die „unterschiedliche Medien auf unterschiedliche Weise passgenau bespielen kann“.

Die Braunschweiger Zeitung definiert sich heute stark über Online, macht mit einem Ticker Live-Berichterstattung, arbeitet mit Bewegtbildern, hat browserbasierte Angebote und bespielt ein Mobil- Portal. Gute Erfolge hat der Verlag auch mit der Vermarktung einer EPaper-App erzielt, die bereits 4000 Mal verkauft wurde. Die Anzeigenabteilung unterstreicht das regionale Standing mit einer ganzen Palette von Angeboten, vom Stellenmarkt über den Automarkt bis zum Flirt- Portal. „Wenn man bedenkt, dass vor fünf Jahren noch nichts mit Online und Digital vorhanden war, dann dürfen wir schon zufrieden sein.“

Alle journalistischen Kanäle werden aus DIALOG heraus bedient. Die Redakteure sollten nämlich nicht mit verschiedenen Oberflächen und Werkzeugen zu tun haben. „Der Redakteur macht normalerweise alles mit DIALOG“, sagt Armin Maus. Print wie Digital. Mit nur einer Oberfläche zu arbeiten hat die notwendigen Veränderungsprozesse vereinfacht. So lassen sich auch Redakteure auf das Internet ein, die der Netzwelt bisher eher fern standen.

Die Entwicklung weiterer digitaler Angebote ist für die Zukunft geplant. Doch solche Angebote müssen „nach unserem Selbstverständnis als Bürgerzeitung sämtlich dialogfähig sein, also einen Austausch zwischen Redaktion und Lesern verstärken“, unterstreicht der Chefredakteur das überzeugende Dialog-Konzept seiner Zeitung.

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