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Neue Osnabrücker Zeitung

Schon mehr als 23.000 Digital-Abos

Die Zahlen können sich sehen lassen. Deutlich mehr als 23.000 Digital-Abonnenten zählt die Neue Osnabrücker Zeitung bereits, Tendenz weiter steigend. „Wir haben eben frühzeitig auf Digital gesetzt“, sagt Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke. Die NOZ bietet ihren Lesern verschieden abgestufte Varianten eines Digital-Abos an. Eine Erfahrung, die Mut macht: Die meisten Kunden greifen direkt zum Digital-Premium-Zugang, der alle digitalen Produkte umfasst.

Redaktionskonferenz bei der NOZ

© Jörn Martens

Redaktionskonferenz bei der NOZ

Osnabrück. Die Zahlen können sich sehen lassen. Deutlich mehr als 23.000 Digital-Abonnenten zählt die Neue Osnabrücker Zeitung bereits, Tendenz weiter steigend. „Wir haben eben frühzeitig auf Digital gesetzt“, sagt Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke. Die NOZ bietet ihren Lesern verschieden abgestufte Varianten eines Digital-Abos an, mit oder ohne Print-Ausgabe und je nach Wunsch mit Website, E-Paper App oder News App. Eine Erfahrung, die Mut macht: Die meisten Kunden greifen direkt zum Digital-Premium-Zugang, der alle digitalen Produkte umfasst.

Journalistische Qualität setzt sich damit durch, und zwar auf allen Verbreitungskanälen. Die digitalen NOZ-Produkte sind spätestens ab 7:00 Uhr in der Früh verfügbar. Das bedeutet, die Redaktion beginnt um 5:00 Uhr, arbeitet über den ganzen Tag hinweg in die digitalen Produkte hinein, stellt am Abend das parallel entstandene Print-Produkt fertig und aktualisiert bis weit nach Mitternacht. Wer solch ein anspruchsvolles Pensum stemmen will, der benötigt mehr Personal. 14 zusätzliche Redakteure sind eingestellt worden, drei bis fünf sollen noch in diesem Jahr das Team verstärken. „Das kann man nicht mit der gleichen Mannschaft wie zu reinen Print-Zeiten machen. Man muss aufstocken. Alles andere wäre unredlich“, sagt Ralf Geisenhanslüke.

Und die Umstellungen in praktisch allen Arbeitsabläufen sind gewaltig gewesen. Seit 2011 hat die Neue Osnabrücker Zeitung einen Veränderungsprozess ihrer gesamten Unternehmenskultur voran getrieben. Wie wird der Journalismus der Zukunft aussehen und wie wird man diesen Journalismus finanziert bekommen? Diskutieren, erklären, schulen und verändern lauteten die Aufgaben. Alle mitnehmen und begeistern für die neuen Aufgaben, junge wie ältere Redakteure.

Der Newsdesk, der frühzeitig in Osnabrück etabliert wurde, steuert heute noch viel mehr als früher und hat sich weg entwickelt vom Print- Newsdesk hin zur medienneutralen Schaltzentrale. Das Modell, das bei der NOZ umgesetzt wurde, zeigt drei Ebenen: Oberhalb kommen die Inhalte von Reportern, Lokalredaktionen, Partnerzeitungen, Agenturen, als Fax, per Post oder E-Mail an. Am Newsdesk wird geplant und koordiniert. Darunter sind dann die Produktverantwortlichen, für die Website oder andere digitale Kanäle und zum Seitenbauen der Print-Ausgabe.

Das führende journalistische System für Print ist DIALOG, ebenso für die Eingabe der digitalen Produkte. Um die verschiedenen Programme und Systeme, die bei der NOZ im Einsatz sind, optimal aufeinander abzustimmen, hat sich der Verlag ein eigenes „Cockpit“ geschaffen. Verantwortlich dafür ist die Tochtergesellschaft basecom, ein Spezialist für ECommerce, App und Web mit mehr als 50 Entwicklern. Wegen der schnellen Veränderungen in der IT-Branche benötigt man solche Kernkompetenz im Haus. Innovative Entwicklungen greift die NOZ auf. Mit dem Fraunhofer- Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO wurde für den gesamten Verlag ein Office-Konzept entwickelt.

Denn Veränderungen seien nicht nur eine Sache von neuen Möbeln, sagt Ralf Geisenhanslüke. Die erste strategische Ausrichtung „Medienhaus 2016“ ist bald abgearbeitet. Nun geht es um die Entwicklung 2020 bis 2025. Die Stimmung im Haus sei eine Mischung aus Stolz und Anspannung. „Wir sind schon ziemlich weit vorne“, meint der Chefredakteur. Die regelmäßigen Besuche anderer Redaktionen und Verlage in Osnabrück sind ein überzeugender Beleg dafür.

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