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Der „Gäubote“ in Herrenberg setzt erfolgreich auf DIALOG

Lokalzeitung mit ganz viel Herz

Herrenberg. Viele lachende Menschen, Fotos voll mit ansteckender Fröhlichkeit. Die Zeitungsseiten, die hier in langer Reihe an den Wänden hängen, zeugen von einem starken bürgerschaftlichen Engagement in Herrenberg. Der „Gäubote“ dokumentiert regelmäßig, was seine Leser in Vereinen, Organisationen und Initiativen leisten. Wie sie sich kümmern, einbringen und zupacken. Solche Geschichten, mitten aus dem Leben, machen die Stärke einer modernen Heimatzeitung aus. In der Horber Straße 42 im württembergischen Herrenberg wird eine Lokalzeitung mit ganz viel Herz gemacht. Bis 1838 reicht die Zeitungsgeschichte im Gäu zurück, wie die Region im so genannten Speckgürtel südwestlich von Stuttgart bezeichnet wird. Es gibt, über Jahrhunderte gewachsen, eine gemeinsame Identität der Menschen hier rund um das lebhafte Mittelzentrum Herrenberg.

Das Führungsteam des „Gäuboten“ (von links): Technischer Leiter Eberhard Ortzeif, Anzeigenleiterin Christine Funke, Seniorverlegerin Heidi Schöllkopf, Verleger Elmar Schöllkopf und Redaktionsleiter Harald Marquardt.

Das Führungsteam des „Gäuboten“ (von links): Technischer Leiter Eberhard Ortzeif, Anzeigenleiterin Christine Funke, Seniorverlegerin Heidi Schöllkopf, Verleger Elmar Schöllkopf und Redaktionsleiter Harald Marquardt.

50 Mitarbeiter in Vollzeit und Teilzeit zählt der Verlag Th. Körner, in dem der „Gäubote“ verlegt wird. 140 Austräger bringen die Zeitung an jedem Morgen pünktlich zu den mehr als 11.000 Abonnenten. Dem Kreis Böblingen, zu welchem Herrenberg gehört, wird eine gesunde Wirtschaftsstruktur attestiert. Groß-
unternehmen, vor allem der Automobilwirtschaft, sind prägend, das Lohnniveau hoch und der Wettbewerb um das beste Personal daher in der Region entsprechend stark.

Verleger Elmar Schöllkopf:

Technisch nach vorne schauen

Der „Gäubote“ ist seit Jahrzehnten Funkinform-Kunde und setzt die komplette DIALOG-Software rund um die Module Redaktion und Anzeigen ein. Im nächsten Jahr will Verleger Elmar Schöllkopf sein System auf die dann neueste DIALOG-Generation 5.0 umstellen. Technischer Leiter Eberhard Ortzeif berichtet, dass man sich in Ettlingen die aktuellen Software-Entwicklungen angesehen habe. Dabei sei ihnen der Mehrwert der neuen DIALOG-Version „sofort ins Auge gesprungen“.

Zur bevorstehenden Investition meint der Verleger: „Wir müssen technisch nach vorne schauen. Stillstand wäre Rückschritt.“ Die IT mit DIALOG sei das Herzstück des Verlags. Die zentrale Rolle, die früher der Druckmaschine zukam, habe heute im Informationszeitalter die Computertechnik übernommen. Von dem großen Software-Update im kommenden Jahr erwartet man in Herrenberg auch noch mehr Komfort und Arbeitserleichterungen. Bereits ab Mitte der 1990er Jahre hatte man sich in Herrenberg mit dem Internet beschäftigt. Gerade für die neuen
digitalen Kanäle müsse man sich daher Optionen eröffnen. In sei-
nem Internetauftritt setzt der
„Gäubote“ ganz bewusst auch auf die lokalen Themen, denn diese sind gefragt. 500.000 Seitenzugriffe im Monat, Tendenz steigend, werden gezählt. Das Interesse der Leser ist also geweckt. Die wertvollen Inhalte der Lokalredaktion sind selbstverständlich kostenpflichtig, und zwar schon seit bald zehn Jahren. Nur der Print-Abonnent bekommt im Rahmen des Abos einen kostenlosen Zugang zu den lokalen Nachrichten. Andere Inhalte wie auch das
E-Paper sind kostenpflichtig.

Verleger Elmar Schöllkopf wendet sich deutlich gegen die Kostenlos-Mentalität und erinnert daran, dass früher im Zeitschriftenhandel ein vernünftiges Schild hing: „Erst zahlen, dann lesen!“ Redaktionsleiter Harald Marquardt weist darauf hin, dass die vielfach exklusiven lokalen Inhalte von den Journalisten des „Gäuboten“ mit großem Aufwand erarbeitet worden sind und ein Alleinstellungsmerkmal auf einem hart umkämpften Markt darstellen. Da gebe es keinen Grund, so etwas zu verschenken.

Mit zwei anderen Zeitungen, dem „Mühlacker Tagblatt“, ebenfalls ein DIALOG-Anwender, und der „Sindelfinger Zeitung“ betreibt der „Gäubote“ seit einigen Jahren ein gemeinsames Druckzentrum. Die drei mittelständischen Zeitungshäuser haben frühzeitig erkannt, dass Kooperationen sinnvoll sein können.

Das wichtigste Zukunftsthema sei die Frage, wie sich die Leser- und Werbemärkte entwickeln werden. Nur hohe Qualität könne sicherstellen, dass Abonnenten und Werbekunden weiter bereit sein werden, entsprechende Preise für die Verlagsleistungen zu bezahlen. Es werde derzeit intensiv diskutiert, wo Chancen bestehen, die eigene Position zu stärken. Die Zeitung werde weiter klar im Mittelpunkt bleiben.

Das Erfolgsrezept lautet

„schneller, anders, exklusiver“

Der regionale Print-Markt sei mit vielen Billig- und Kostenlos-Angeboten überbesetzt. Wer sich in diesem Umfeld durchsetzen wolle, der müsse innovativ sein, meint Verleger Elmar Schöllkopf. „Schneller, anders und exklusiver“ als der Wettbewerb sei man, sagen die Herrenberger ganz selbstbewusst. Ein hoher Anspruch, der sich bislang aber als erfolgreiches Rezept darstellt.

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