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Schwäbisches Tagblatt

In Tübingen wird die Web-Produktion mit dem DIALOG Web-CMS geleistet

Jonas Bleeser, Marike Schneck und Hans-Jörg Schweizer (von links nach rechts) befassen sich in der Tübinger Redaktion beim Schwäbischen Tagblatt vor allem mit dem Online-Auftritt der Regionalzeitung.Foto: Ulrich Metz

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Jonas Bleeser, Marike Schneck und Hans-Jörg Schweizer (von links nach rechts) befassen sich in der Tübinger Redaktion beim Schwäbischen Tagblatt vor allem mit dem Online-Auftritt der Regionalzeitung.Foto: Ulrich Metz

Beim Schwäbischen Tagblatt in Tübingen werden nun auch die Online-Inhalte über DIALOG produziert. Nachdem die Zeitung schon längere Zeit DIALOG für Print genutzt hat, werden jetzt mit dem DIALOG Web-CMS auch die Nachrichtenseiten wie tagblatt.de und neckar-chronik.de bestückt.

Mit Einführung des DIALOG Web-Portals sollte sich nach außen hin möglichst gar nichts verändern und dadurch für die Web-Nutzer technisch und optisch alles so aussehen wie gewohnt. „Wir haben einen neuen Motor unter der Haube, aber das Design ist weitgehend gleich geblieben“, beschreibt Hans-Jörg Schweizer den „Auftritt“ des neuen Systems, und sein Online-Kollege Jonas Bleeser ergänzt, die Aufgabe sei ambitioniert gewesen, weil vieles nachgebaut werden musste. „Denn wir waren bestimmte Funktionalitäten von dem früheren CMS gewohnt, die wollten wir natürlich wieder haben.“ Das bekannte Design und Layout des Web-Auftritts sei mit Erfolg auf die moderne technische Lösung von Funkinform gehoben worden.

Für beide, Macher und Nutzer, ergeben sich mit DIALOG komfortable Neuerungen. Die Leser können sich individuell am Portal anmelden und dann dort direkt Leserbriefe verfassen oder Kommentare abgeben. Und eine wertvolle Folge dieser individuellen Anmeldung der Leser bedeutet für den Verlag, dass er seinen Lesern jetzt ganz differenzierte Abo-Modelle anbieten kann.

Zuvor war mit der alten Web-Technik nur ein Einzelverkauf von kostenpflichtigen Inhalten möglich gewesen. „Unser Ziel war es schon lange, dass wir die verschiedensten Abo-Modelle verkaufen können“, sagt Hans-Jörg Schweizer. Das jetzt mögliche Paket an Spezial-Abo-Angeboten besteht aus verschiedenen Kombinationen, die der Leser aus Online, Print und E-Paper auswählt.

Die Leser des Schwäbischen Tagblatts sind es bereits seit geraumer Zeit gewohnt, exklusive Online-Nachrichten bezahlen zu müssen. Heute bleibt auch ein Teil der Nachrichten, zum Beispiel die überregionalen Themen, vor der Paywall. Kostenlos ist zudem ein gewisses Maß an baden-württembergischen und lokalen Meldungen. „Im Sinne von Breaking News, die schnelle Meldung also“, sagt Hans-Jörg Schweizer. Die Nutzer- und Zugriffszahlen haben sich nach seinen Worten jetzt nicht verändert: „Denn wir haben nun nur eine andere Form der Bezahlung, und zwar viel flexibler für den Leser.“

Neben Texten und Fotos finden sich auf den Nachrichtenportalen auch Umfragen, Videos oder Bildergalerien. Den Ehrgeiz, alle Gestaltungsmöglichkeiten aus dem Print auch Online zu wiederholen, haben die Verantwortlichen in Tübingen nicht. „Das ist nicht die Philosophie von uns Onlinern.“ Die Web-Auftritte sollen klar strukturiert und übersichtlich bleiben, damit auf Inhalte mit allen mobilen Endgeräten schnell zugegriffen werden kann. Bei Übernahmen aus dem Print-Produkt mit vielleicht aufwendigem Layout und extremen Bildschnitten werde eingegriffen, um einen klaren Seitenaufbau zu behalten. Artikel anzufassen und Bilder zu bearbeiten, das sei normal. „Früher musste dann mit Photoshop geschnitten werden, heute kann direkt im
DIALOG-CMS die Bildbearbeitung gemacht werden“, erklärt Hans-Jörg Schweizer.

Ob sich die Redaktion von Fall zu Fall für „online first“ entscheide, hängt nach den Worten von Jonas Bleeser sehr stark vom Thema ab. Man wolle über Soziale Medien Reichweite generieren. Daher würden geeignete Themen zuerst als Online-Geschichte auf die Web-Seite gestellt, um anschließend die ganzen anderen Kanäle mit Teasern und Links bestücken zu können. Des Weiteren zielen Online-Veröffentlichungen darauf ab, Interesse und Aufmerksamkeit für die Marke Schwäbisches Tagblatt zu verstärken. Beim E-Paper hat man daher auch eine abendliche Ausgabe eingeführt. Wenn eine ausführliche Berichterstattung aus dem Print in Online übernommen wird, dann natürlich hinter der Paywall. Die kontinuierliche Feinabstimmung zwischen Online und Print wird in Tübingen dadurch erreicht, dass die Printleute, die die Seitenplanungen machen, mit den Onlinern in einem Raum sitzen. „Daher bekommen beide mit, was läuft“, sagt Jonas Bleeser.

Wie flexibel und aktuell das Schwäbische Tagblatt nun mit der neuen DIALOG-Technik geworden ist, hat die Zeitung eindrucksvoll bei der Landtagswahl unter Beweis gestellt. Da liefen auf den Nachrichtenportalen gleich zwei Liveticker aus den Kreisen Tübingen und Reutlingen. Die Reporter meldeten sich den ganzen Wahlabend über mit Nachrichten, Statements und jeder Menge Fotos, die sie per WhatsApp in die Redaktion schickten. So sei eine farbenfrohe Wahlberichterstattung entstanden.

Ende des Sommers soll das Projekt Web-Portal abgeschlossen sein. Man habe noch ein paar kleinere Baustellen. „Das Projekt war doch größer, als wir ursprünglich dachten“, meint Hans-Jörg Schweizer. Danach folgen neue Aufgaben wie beispielsweise der Veranstaltungskalender. Online bleibt für die Macher eben ein fortlaufendes Projekt.

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