Medienhaus Bauer setzt bis Jahresende ehrgeiziges Programm um

Sehr viel mehr mobil arbeiten

Sehr viel mehr mobil arbeiten

Für die sechs Zeitungen aus dem Medienhaus Bauer hat das Projektteam die Modernisierung der Systemlandschaft erfolgreich gestartet.Thomas Heider, Marcel Selan, Monika Stramka, Carmen Basler (FI), Siegfried Arnold (FI), Markus Metz, Christina Beyer (v.l.)

Der Start in die Modernisierung der Systemlandschaft beim Medienhaus Bauer in Marl verlief problemlos. DIALOG 5.3, die aktuelle Version der Funkinform-Software, wurde von Freitag bis Sonntag in knapp 40 Stunden eingeführt und dazu auch noch das bisherige Programm zur Bildverarbeitung, immerhin 14 Jahre alt, abgelöst. „Es hat richtig gut funktioniert“, zeigt sich Ulrich Lenz zufrieden. Er ist bei den sechs Zeitungen aus dem MedienhausBauer mit seinem Team zuständig für alle technischen Systeme und hat mit Funkinform nun bereits das vierte große Update in Angriff genommen. „Wenn dann am Sonntagabend die ersten belichteten Seiten aus dem System kommen, und die elektronische Zeitung im Netz ist, dann ist man schon sehr zufrieden.“

Bei allem, was man sich an neuer Technik vornehme, gelte es immer daran zu denken: „Wir haben jeden Tag unsere Zeitungen zu produzieren. Auch während solcher Umstellungen sind wir pünktlich bei unseren Lesern.“ Nicht nur mit der gedruckten Zeitung, sondern auch das E-Paper wurde erfolgreich umgesetzt. Nun folgen weitere wichtige Schritte, um die digitale Produktion vorwärts zu treiben.

Die Web-Applikationen von DIALOG, wie die mobilen Clients für Reporter und Anzeigenberater MEC und MBC, kommen jetzt schrittweise zum Einsatz.Damit einher gehen erheblich veränderte Workflows: in der Redaktion, bei den freien Mitarbeitern und vor allem in der Anzeigenabteilung. Das erklärte Ziel lautet, sehr viel mehr mobil zu produzieren als bisher.

Für die Anzeigenkunden wird das einen qualitativen Sprung bringen, wenn der Berater mit ihnen alles besprechen und es auch zeigen kann. Die Anzeigenberater sollen vor Ort den Auftrag fertig erstellen können. Produktionsschritte werden dadurch wegfallen, der Verlag spart Zeit, alles wird flüssiger und beschleunigt. Auch mögliche Fehlerquellen lassen sich durch die dann durchgängig digitale Produktion minimieren. Bis zum Jahresende soll alles fertig umgestellt sein, sagt Ulrich Lenz. Klare Ziele Schritt für Schritt umzusetzen, das ist das erfolgreiche Prinzip in Marl. Und die Mitarbeiter gehen diesen Weg mit. Viele sind schon 25 Jahre im Haus, manche sogar mehr als 40 Jahre. Die Fluktuation geht gegen Null. Hier wird gemeinsam die Zeitungszukunft gestaltet.

Oktober 2018


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